Your CrossFit Story - Oli - CrossFit Four Horsemen %

Your CrossFit Story – Oli

Oli

Wie bist Du zu CrossFit gekommen?

Vor Jahren habe ich per Zufall eine Übertragung auf Eurosport oder DSF gesehen. Das hat mich sofort fasziniert, jedoch hab ich das Thema nicht weiter verfolgt, da es zu dem Zeitpunkt noch nicht so weitläufig verbreitet war und nicht groß propagiert wurde.

Wie bist Du zu CrossFit Four Horsemen gekommen?

Durch Luca ich lass mir in seinem Salon immer die Haare stutzen und da hat er mich einfach mal drauf angesprochen und gemeint ich solle doch mal vorbeischauen.

Your CrossFit Story Oli

Wie lange machst Du schon CrossFit und was hast Du vorher gemacht? 

Ich habe im Januar den On-Ramp absolviert und bin seit Februar dabei.
Regelmäßig spiele ich Eishockey und lasse mich dabei von 19-jährigen Mädchen kaputt checken (sie war 19, keine 18, Herr Oberleutnant! 😉 )
Ansonsten eben saisonale Sportarten wie Radfahren (Rennrad, Downhill), Schwimmen, ab und zu kicken, Ski fahren, Wandern.

Was ist Deine liebste CrossFit Bewegung und welche verfluchst Du?

Alsooo…so wirklich „hassen“ oder „lieben“ gibt’s bei mir nicht. Auch wenn ich immer die Nase bei rumpfstabilisierenden Übungen wie V-Ups oder Sit Ups rümpfe – so habe ich die Dinger eigentlich mittlerweile auch ins Herz geschlossen.
Bevorzugt sind aber eindeutig Bewegungen aus dem klassischen Kraftsport mit längeren Pausenzeiten. Ich bin Fan von höheren Lasten und Grundübungen à la Bankdrücken, Kreuzheben, Klimmzügen und der Kniebeuge.

Was ist Dein bester Tipp für CrossFit Neulinge?

Egal wie sehr die Pumpe rast, egal wie bleich das Gesicht: Rückzug und Aufgeben gibt es nicht! 😉
Einfach durchziehen, ihr macht das in erster Linie für euch selber. Nicht verrückt machen lassen durch Fortgeschrittene, die das ganze schon länger machen – das kommt mit der Zeit. Regelmäßig kommen und über die eigenen Grenzen hinaus gehen.

Wie hast Du Dich nach Deinem ersten WOD gefühlt?

Ehrlich gesagt: das weiß ich aus heutiger Sicht gar nicht mehr. Natürlich war es eine wesentlich größere Anstrengung als im On-Ramp. Da die WODs aber stets so ausgelegt sind, dass man sich ordentlich zerstören kann, könnte jedes WOD „das erste Mal“ sein.

Was war/ist Dein Ziel bei CrossFit?

Wie bereits erwähnt habe ich ein paar Jahre Kraftsport auf dem Buckel – mir war die stumpfe Pumperei und das – Zitat Michael S – „hängen an der Lat Maschine“ irgendwann doch zu dumm.
Ich habe eine Sportart gesucht, die ich das ganze Jahr betreiben kann, die mir meine Schwächen aufzeigt und ich diese dann auch bekämpfe und nicht ignoriere. Eine Sportart, die mich beim Eishockey unterstützt und nicht zu guter Letzt eine Sportart, die mich auch wieder motiviert Eisen in die Hand zu nehmen, den Puls auf 180 zu treiben und vor allem eines: eine Sportart, die Spaß macht. Daran ist aber nicht zuletzt die Box mit ihrer Crew und den Chefs schuld! 😉

Was oder wer ist/war Deine Motivation?

Die Motivation liegt ganz klar darin sich stetig zu verbessern und vor allem Schwächen bestmöglich auszumerzen. Dass das nicht von einem Tag auf den anderen geht, ist klar. Ich habe in diesem kurzen Zeitraum allerdings bereits deutliche Verbesserungen feststellen können und das motiviert definitiv dranzubleiben und weiterzumachen.

Welche Verbesserungen durch CrossFit hast Du in Deinem Alltag festgestellt?

Bewusstere Körperhaltung, aufrechterer Gang. Schnelles Absenken des Pulses, niedrigerer Ruhepuls gesamt. Schulterprobleme sind passe.

Was war Dein bisher größter CrossFit Erfolg?

Ein Rekord für 1RM beim Kreuzheben, den ich mich zuvor nicht mal ansatzweise getraut hätte anzufassen geschweigedenn zu ziehen. Und es geht weiter nach obeeeeeeeen! Außerdem funktionieren Sit Ups allmählich, genauso wie diverse Technikteile wie Kipping und Double Unders.

Was ist Dein Ziel für 2018?

Das Ziel gilt auf Lebenszeit: stärker, schneller, weiter!

Wenn es ein Workout “Dein Name” gäbe, was für eins wäre das?

Oli
5 Runden:
3 DL @ 85% 1RM
3 Klimmzüge @ 85% 1 RM
3 Bankdrücken @ 85% 1RM

Was machst Du in Deinem „normalen“ Leben – beruflich und in deiner Freizeit?

Ich bin im Toleranzmanagement in der Automobilbranche tätig. In meiner Freizeit fälle ich gerne Bäume mit der Axt, spiele Klavier in unserer Jazzband oder liege
unter meinem Old- und Youngtimer. Es gibt immer was zu tun!

Magst Du noch etwas ergänzen? Feedback, Wünsche – alles ist willkommen!

So eine Art „sportartspezifische“ Klasse, in der vermehrt auf Bewegungsabläufe und besonders
beanspruchte Muskulatur bestimmter (Mannschafts)Sportarten eingegangen wird, wäre vielleicht noch
ein Punkt. Allerdings stellt sich da die Frage sowohl an Euch als auch an den Trainierenden: was
denn noch alles und wann??? 😛